Selbstbehinderung

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Die Selbstbehinderung stellt einen Reaktionstyp dar, der in der Gesellschaftsgruppe der Menschen mit Behinderung einen wesentlichen Grund für die mangelnde Darstellung und Durchsetzung der bürgerlichen Rechte im Sinne des Grundgesetzes bildet.

Insbesondere die Angst vor dem Agieren auf Augenhöhe (also das veränderte Verhalten bei realer Gleichberechtigung), führt zur Destabilisierung der eigenen Ziele, Ansprüche und Bedürfnisse.
Dies geschieht in Form einer Persönlichkeitsveränderung, die sich zur Schüchternheit, Unterwürfigkeit, übertriebenen Ängstlichkeit, Selbstverleugnung, Herabsetzung, aber auch übertriebener Kritik und Beratungsresistenz äußert.

Ausgehend von der anzunehmenden Absicht des Selbstschutzes steht dieses Verhalten im Verdacht, schwere volkswirschaftliche Schäden nach sich zu ziehen, da die individuelle Leistungsfähigkeit der betreffenden Person bzw. Personengruppe nicht im gesellschaftlichen Sinne genutzt werden kann. Zudem zieht diese Vorenthaltung bzw. Deaktivierung von Potentialen, durch den Bezug von z.B. Sozialhilfeleistungen (als passive Gesellschaftskosten), erhebliche Kosten nach sich.

Ungeachtet der gesellschaftlichen und volkwirtschaftlichen Schäden, erzeugt dieses Verhalten Langzeitschäden beim Selbstwertgefühl und den Selbstvermarktungsmöglichkeiten.
Dies führt dann unweigerlich zur Manifestation der so eingenommenen gesellschaftlichen Position.

Dieser Effekt bzw, dieses Verhalten kann über mehrere Generationen anhalten und "vererbt" werden.