Bolduan-Effekt

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Der Bolduan-Effekt (dt.) auch Realitätsverschränkungseffekt, beschreibt im wesentlichen eine dem eigentlichen Wirkzweck der verantwortlichen Aktionseinheit entgegen ausgerichtete Wirkrichtung.

Hierbei scheint der agierende Wirkteil sein Hauptaugenmerk mehr auf Organisationsinterne Abläufe und Bedinglichkeiten auszurichten und trägt so zu einer bisweilen drastischen Vernachlässigung der (auch rechtlichen) Verantwortlichkeiten seiner Wirkumgebung auf Dritte bei.

Insbesondere bei starken Abhängigkeien und vitalen Interessen von Dritten an der Wirkumgebung kommt es zu erheblichen Beeinträchtigungen und Schäden an der die Wirkumgebung und die Wirkeinheit umgebenden Sphäre.

Dem Bolduan-Effekt kann nach objektiven Maßstäben nur durch einen grundsätzlich gleichberechtigten Ansatz und einer klaren Verständigungsabsicht, die durch transparentes Verhalten begleitet wird, entgegen gewirkt werden.

Historisch scheint der Bolduan-Effekt aus einem übertriebenen Besitzstandsdenken und der billigenden Inkaufnahme von Nachteilen an Dritten herzurühren.

Achtung: Der Bolduan-Effekt ist dazu geeignet, starken und irreperablen Einfluss auf die Lebenszeit und Lebensqualität von Individuen auszuüben, die sich in der Sphäre um die Wirkumgebung und Wirkenheit befinden und auf diese angewiesen sind.